6. Oktober 2014

Teufelsengel - Sommerfänger

©cbt
★★★★
Randinformationen:
Autorin: Monika Feth
Seiten: 410
Erschienen:  18. Juli 2011
Verlag: cbt
ISBN: 9783570307526 

Klappentext:  
"Mona Fries. Alice Kaufmann. Ingmar Berentz. Thomas Dorau. Vier Tote. Vier Morde. Vier Geheimnisse. Niemand glaubt an einen Zusammenhang. Niemand, außer Romy Berner, der jungen Volontärin beim KölnJournal. Sie beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren - und kommt einer gefährlichen Bruderschaft auf die Spur...

Die achtzehn Jahre alte Romy hat ihren Traumjob ergattert: ein Volontariat bei einer Kölner Zeitung. Als die Leiche eines jungen Mannes aus dem See geborgen wird und man wenig später ein völlig abgemagertes totes Mädchen findet, glaubt niemand an einen Zusammenhang mit drei Mordfällen der vergangenen Monaten. Niemand, außer Romy - und dem kürzlich nach Köln versetzten Kommissar Bert Melzig. Ihre Nachforschungen führen Romy auf die Spur einer gefährlichen Bruderschaft. Die Jünger schrecken vor keinem Mittel zurück, sich die Mitglieder ihrer Gemeinschaft gefügig zu machen. Bevor Romy das erkennt, bringt sie sich in tödliche Gefahr."
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© cbt
Randinformationen: 
Autorin: Monika Feth
Seiten: 352
Erschienen: 11. April 2011 
Verlag: cbt
ISBN:  9783570307212
  
Klappentext: 
"Sommer. Hitze. Die Erdbeerpflücker auf den Feldern. Wie damals, als Jette an ihrer ersten großen Liebe fast gestorben wäre. Zwei Jahre sind vergangen und endlich ist sie wieder verliebt. Doch dann wird der Mitbewohner ihres neuen Freundes Luke ermordet aufgefunden und Luke verschwindet spurlos..."

Heute gibt es eine Doppelrezension über "Teufelsengel", den ersten Teil der Romy-Reihe, und "Der Sommerfänger", aus der Jette-Reihe, von Monika Feth. 
Ich bin ein riesiger Fan von Feth und über den Schreibstil von ihr möchte ich jetzt gar nichts sagen, der ist nämlich wie immer grandios. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte sich meine Rezension zum "Erdbeerpflücker" durchlesen, da habe ich alles genauer beschrieben. Der Grund, warum ich diese beiden Bücher zusammen rezensiere ist, dass sie sich vom Thema her ähneln und ich beide nicht so gut, wie die anderen Werke von Monika Feth fand.

Meine Meinung: 
In beiden Büchern geht es um eine Art "Sekte" bzw. "Mafia" und das konnte mich diesmal  nicht packen. Sowas mag ich überhaupt nicht - warum, das kann ich gar nicht genau sagen. Beim Sommerfänger kommt noch dazu, dass es mich gestört hat, dass Jette, nach dem Erdbeerpflücker, endlich zur Liebe gefunden hat und diesmal schon wieder an einen Kerl geraten ist, der ein Geheimnis mit sich bringt.
Im Buch Treufelsengel trifft Romy, die Journalistin, auf eine Kirchengemeinde, die unsagbar krank ist. Hut ab für Monika Feth für diese Idee und ihre Ausarbeitung! Aber auch damit  konnte ich überhaupt nichts anfangen. 
Ich möchte aber damit nicht ausdrücken, dass die Bücher schlecht waren. Das waren sie definitiv nicht - schon alleine wegen dem Schreibstil und dem Aufbau, kann es gar nicht schlecht sein. Es geht lediglich darum, dass ich diesmal nicht wirklich in das Szenario eintauchen konnte und mich das Ganze nicht gepackt hat. Das kann aber durchaus mal passieren und ändert nichts an meiner Einstellung zu Monika Feth. Die Thematik, die ein Autor auswählt, kann nicht immer jedem gefallen.
Ich werde aber natürlich weiterhin die Jette Reihe mit Eifer verfolgen und auch Romy werde ich eine Chance geben. 
Zwischen Romy und Jette gibt es einige Parallelen und anfangs dachte ich, ob es nicht einfach nur ein Abklatsch von Jette ist - das ist überhaupt nicht der Fall. Trotz der Ähnlichkeiten und dem gleichen Aufbau etc. unterscheiden sich die Geschichten enorm. Die Beziehungen der Personen sind komplett verschieden und auch die Fälle sind natürlich nicht gleich. Die einzige Verknüpfung entsteht durch den Kommissar Melzig, den man schon aus den Jette Büchern kennt. Die Romy Reihe verläuft parallel zu Jette und soll kein Ersatz werden, was man beim Lesen auch merkt. Dass Melzig ein Teil von beiden Reihen ist, finde ich persönlich super. So ist es sowohl etwas Neues als auch etwas Vertrautes! 

Mein Fazit: 
Insgesamt bewerte ich beide Bücher mit 4 von 5 Sternen. Die Cover finde ich wie immer sehr gelungen. Der Schreibstil und der Spannungsverlauf sind ebenfalls wieder klasse. Monika Feth konnte mich eben nur nicht ganz mit der Thematik greifen. Sie bleibt dennoch weiterhin eine meiner Lieblingsautorinnen!

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