22. Juli 2015

How I met your mother

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Randinformation  
Produktionsland: Vereinigte Staaten  
Originalsprache: Englisch
Länge pro Folge: ca. 22 Minuten 
Episoden: 208 in 9 Staffeln   
Genre: Sitcom
(https://de.wikipedia.org/wiki/How_I_Met_Your_Mother)






Ted erzählt seinen Kindern die Geschichte, wie er ihre Mutter kennen gelernt hat und welche Hürden er bis dahin überwinden musste. Die Serie beruht also auf den Rückblicken von Ted auf sein Leben. Der Verlauf von Teds Leben zeigt sich in Gegenwarts-, Vergangenheits- und Zukunftssprüngen. Dabei erzählt er auch, wie er seine besten Freunde Marshal, Lily, Robin und Barney kennen gelernt hat, die seitdem immer an seiner Seite waren und meistens mit einander durch dick und dünn gegangen sind. Der Haupthandlungsort dürfte die Bar MacLaren's Pub sein, wo sich die fünf sehr oft zusammen setzen.



Scheinbar jeder hat die Serie gesehen und sie. Es geht eigentlich darum, wie Ted die Mutter seiner Kinder kennenlernt. Allerdings steht dieser Punkt in meinen Augen nicht im Fokus, denn der Zuschauer erhält sowohl Einblicke in Teds Leben, als auch in das der anderen vier Hauptcharaktere - Lily, Marshall, Robin und Barney. Würde Ted in den Folgen nicht gelegentlich erwähnen, warum er diese Geschichte erzählt, würde der Zuschauer sehr schnell vergessen, worum es eigentlich geht.
Für mich ist es allerdings vielmehr eine Serie, in der es um Freundschaft geht. Der Fokus liegt so sehr auf den Beziehungen der Protagonisten zueinander und dass man erst am Ende erfährt, wer denn die Mutter der Kinder ist und die große Liebe von Ted, zeigt nochmal deutlich, dass dieses Thema im Hintergrund läuft. 
Zum Glück geht es nicht nur um Ted, denn von allen Charakteren mag ich ihn am wenigsten. Er ist anstrengend und manchmal echt nervig. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich stört. Ich komme leider einfach nicht mit seiner Art klar und sein Gelaber nervt mich auch des öfteren. Ich könnte nicht mit ihm befreundet sein und wären die anderen Personen nicht so stark vertreten, hätte ich die Serie wohl schon längst abgebrochen. 
Generell muss ich auch sagen, dass es um Längen bessere Serien gibt. Vor allem witzigere. Nur ganz selten muss ich bei den Episoden lachen und mehr als sechs Folgen am Stück kann ich mir nicht anschauen, weil mir einfach der Bezug zwischen den einzelnen Folgen fehlt.
Klar ergibt am Ende bestimmt alles einen Sinn und komplett ohne roten Faden ist die Geschichte natürlich nicht, aber oft hängen die einzelnen Episoden nicht mit einander zusammen bzw. nur in ein paar einzelnen Knackpunkten. 
Manchmal finde ich die Serie sehr langweilig, denn im Grunde passiert immer das Gleiche. 
Mit neun Staffeln würde ich "How I met your mother" als eine lange Serie bezeichnen, auch wenn die einzelnen Folgen durchschnittlich nur 22 Minuten lang sind. Und das ist mein größter Kritikpunkt an der Serie. Es ist einfach unfassbar unnötig, dass man neun Staffeln produziert hat. Es gibt so viele Dinge, die passieren, die überhaupt nicht wichtig sind und die man einfach hätte weg lassen können. Das hätte wirklich nicht geschadet - in der Kürze liegt die Würze. 
Denn leider zieht sich die Serie unfassbar in die Länge, obwohl man die Folgen, aufgrund ihrer Kürze, schnell zwischendurch schauen kann. Ich hänge jetzt schon gefühlt Jahre an "How I met your mother" und die Vorstellung, dass ich noch 4 Staffeln vor mir habe, bereitet mir nicht viel Freude. 
Ich weiß zwar, wie das alles ausgehen wird, aber ich bin trotzdem gespannt, wie es dazu kommen wird und deshalb kann und möchte ich nicht abbrechen. Zwischendurch, wenn es witzig ist, dann macht es auch echt Spaß. Nur leider sind diese Momente in der Unterzahl.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/81J0pFCK11L._SL1500_.jpg
Habt ihr "How I met your mother" bis zum Schluss gesehen? Wie fandet ihr es? 
Kann vielleicht jemand von euch meine kleine Abneigung gegen Ted verstehen? :D




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