25. September 2015

Autorenlesung mit Ursula Poznanski - Layers

Halli hallo ♥
Letzte Woche war ich zum ersten Mal auf einer Lesung. 
Ursula Poznanski las im jungen Literaturhaus in Köln aus ihrem neuen Thriller "Layers". Es war eine interessante Lesung und wird definitiv nicht die letzte gewesen sein! Die Bilder haben eine wunderschöne Qualität.. Nicht - Iphone und so! Ich bitte das zu entschuldigen. Vielleicht sollte ich mir für solche Anlässe irgendwann mal eine Kamera anschaffen :D Bis dahin müsst ihr euch mit meinen möchtegern-smartphone-fotografien zufrieden geben. :p



Da dies meine erste Lesung war, hatte ich kaum Vorstellungen und Erwartungen an die Veranstaltung und bin so neutral wie möglich daran gegangen. Zunächst werde ich euch kurz den Ablauf erläutern und dann erzählen, wie ich das ganze fand!


Um 18 Uhr wurde die Lesung mit der Vorstellung der Autorin Ursula Poznanski und dem Trailer zum Buch eröffnet. Darauf folgten einige Fragen der Moderatorin. Nach diesem kleinen Plausch begann Ursula Poznanski aus ihrem Thriller "Layers" zu lesen. Dabei las sie nicht nur die Kapitel vor, sondern erzählte zwischenzeitlich mit eigenen Worten was geschah. Das lockerte das ganze etwas auf und half dabei, sich besser zu konzentrieren. Sie las in etwa 30 Minuten lang - so genau hab ich nicht auf die Uhr geschaut, aber ich denke das kommt in etwa hin. Nach dieser eigentlichen Lesung stellte, die Moderatorin erneut fragen, bis dann zum Schluss das Publikum seine brennenden Fragen stellen durfte. Abschließend signierte Ursula Poznanski noch Bücher und machte Fotos. Die Lesung dauert schätzungsweise 90 Minuten.
 

  Die Räumlichkeiten  
Das Literaturhaus in Köln ist ein älteres Gebäude, das eine tolle Atmosphäre zaubert. Es wirkt sehr gemütlich und passte super zu dieser Lesung. Dazu passend war das Wetter düster und der Raum dadurch noch dunkler. Einzig das Podest, auf dem Ursula Poznanski saß, war beleuchtet. Wirklich treffend für eine Thriller-Lesung. 
Der Raum ist rechteckig und sehr langgestreckt. Das Podest war leider ein bisschen zu tief, denn je weiter hinten man saß, desto weniger konnte man tatsächlich sehen. Wer eine große Person vor sich sitzen hat, hat quasi schon verloren. Das ist etwas schade, aber dank der Mikrofone und Lautsprecher konnte man alles super verstehen.

  Der Ablauf  
Wie die Lesung ablief, hat mir gut gefallen. Ich kann keinen Vergleich zu anderen Lesungen ziehen, aber ich fand es gut, dass nicht ununterbrochen gelesen wurde, sondern auch sehr viele Fragen beantwortet wurden. Der Sinn einer Lesung ist natürlich auch, dass der Autor aus dem Buch vorliest und dadurch das Interesse des Zuhörers zu wecken. Allerdings bin ich zum Beispiel gar nicht der Hörbuchtyp. Ich weiß auch nicht, aber ich kann mich nicht solange zum Zuhören motiveren. Irgendwann geht mir meine Konzentration flöten und meine Gedanken driften ab. Das ist wirklich schade und so war es teilweise bei der Lesung auch, als die Autorin aus "Layers" gelesen hat. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass das Buch langweilig wäre. Ganz im Gegenteil ich werde es direkt lesen, aber ich kann mich einfach nicht konzentrieren. Deshalb war ich froh, dass der Leseteil nur eine halbe Stunde einnahm. Aber was ich auf jeden Fall anmerken möchte ist, dass Ursula Poznanski wirklich angenehm vorliest. Sie hat sich kaum verlesen und konnte ihre Stimme wirklich gut an die Szenerie anpassen! Wenn sie ihr eigenes Hörbuchlesen würde, wäre das bestimmt auch nicht schlecht :D 

  Die Autorin  
Ich muss sagen, dass ich Ursula Poznanski unfassbar sympathisch finde. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie so begierig auf die Fragen des Publikums war. Sie war überhaupt nicht genervt oder gestresst, sondern sehr dankbar für alle Fragen und hat sich auch Zeit genommen diese ausführlich zu beantworten. Auch bei der Signierung der Bücher, war sie sehr entspannt, interessiert und strahlte sehr gute Laune aus. Und sofern die Zeit es zuließ, war sie auch für ein kleines Gespräch offen.
Sie antwortete auch mit viel Humor auf die gestellten Fragen. Ich würde jederzeit wieder auf eine Lesung von Ursula Poznanski gehen, weil es mir wirklich gut gefallen hat, wie sie mit dem Publikum umgegangen ist und weil sie kein bisschen überheblich oder abgehoben wirkt! 

Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist die Moderatorin. Tut mir leid, dass ich das so sagen muss, aber die Fragen, die sie gestellt hat, gingen teilweise überhaupt nicht. Sie hat Kleinigkeiten vorweggenommen und wollte von der Autorin zu viele Einzelheiten erfahren zB. wer gut und wer böse ist. Ich bitte euch?! Wer stellt denn so eine dumme Frage, wo die Hälfte der Zuschauer das Buch wahrscheinlich noch nicht gelesen hat? Generell fand ich auch die Aussagen und Fragen komisch und das schien Frau Pozsnanski manchmal genauso gegangen zu sein, wenn ich so an einige Gesichtsaudrücke zurück denke. Aber auch das hat die Autorin alles super gemeistert und hat manche Fragen von ihr einfach nicht beantwortet. 

Also lässt sich abschließend sagen, dass die Lesung gelungen war! Die Räumlichkeiten waren absolut passend, die Autorin super im Umgang mit den Fragen und dem Publikum und die Länge, sowie der Ablauf, waren sehr angenehm.

Kommentare:

  1. Hallo :)

    schöner Bericht. Spiegelt auch genau meine Eindrücke der Lesung wieder.
    Wünsche dir ein schönes Wochende!

    LG,
    Jen

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    1. Dankeschön! :) Eine schöne Woche wünsche ich dir!

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  2. Hallo Lisa,
    klasse, dass Du die Gelegenheit hattest, eine solche Lesung zu besuchen! Ich finde es immer toll, Autoren, die man mag, aus der Nähe zu erleben. Klar, auf der Buchmesse sind sie auch aber dann meistens mit zwei Millionen Menschen um einen herum ;-)
    Von dem Buch hab ich zwar in letzter Zeit viel gehört, bin mir aber unsicher, ob es etwas für mich ist .. mal schauen ... Naja und Deine "Möchtegern-Smartphone" Fotos sind doch einwandfrei - für ein Blog total ausreichend,man bekommt einen guten Eindruck von der Lesung!

    LG; Kati@ZeitzuLesen

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    1. Hallo Kati,
      ja ich fand es auch echt super, dass es so ein "kleines" Publikum war. So fühlte man sich der Autorin und dem Geschehen viel näher :)
      Da bin ich ja beruhigt, wenn die Fotos nicht ganz so schlimm sind :D

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