14. September 2015

Monika Feth - Der Bilderwächter

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© cbt


Randinformation
Autorin: Monika Feth

Seiten: 480
Verlag: cbt
Erschient: 11. November 2013

Preis: 10,99€ (Taschenbuch); 9,49€ (eBook)
ISBN:
978-3-570-30852-3 
Zum Buch


Vorsicht Spoilergefahr!! Es handelt sich hierbei um eine "Fortsetzung" zu dem Roman "Der Mädchenmaler". Man könnte die beiden Bücher eventuell getrennt von einander lesen. Aber wer vor hat beide Bücher zu lesen, sollte definitiv erst "Der Mädchenmaler" lesen, weil er sonst gespoilert wird. Dementsprechend solltet ihr meine Rezension nur lesen, wenn euch der Vorgänger bekannt ist!

  Inhalt  
"Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn auch Ilka scheint in großer Gefahr zu sein."  
 

Nach dem schrecklichen Vorfall damals, versucht Ilka das ganze immer noch zu verarbeiten. Doch das soll ihr nicht gegönnt sein, denn plötzlich soll sie entscheiden, was mit den Bilder ihres Bruders geschehen soll. Die Ereignisse überschlagen sich und alles scheint sich zu wiederholen. Ilka sieht bald keinen Ausweg mehr. 

  Meine Meinung  
Was soll ich sagen? Monika Feth beweist auch diesmal wieder, dass sie eine begnadetet Autorin ist. Mit dem ersten Satz ist man sofort in der Geschichte drin und kann sich alles lebhaft vorstellen. In ihrer Danksagung schreibt Monika Feth folgendes: "[...] Nur dass ich mit Worten und nicht mit Farben male." Dem kann ich einfach nur zustimmen. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon erwähnt habe, aber was diese Frau mit den Worten zaubert, ist einfach wahnsinn. 
Das Buch ist so aufgebaut wie immer. Es gibt mehrere Perspektiven, alltbekannte und neue Charaktere. Alles wie gehabt. Wer dazu genaueres wissen möchte, kann sich meine Rezension zu "Der Erdbeerpflücker" durchlesen. Ich möchte mich ungern wiederholen. Das Schema bleibt halt immer gleich, und genau das liebe ich so sehr an ihren Büchern. 
Mit dem Schreibstil und dem Aufbau konnte mich Monika Feth wieder vollkommen überzeugen. Allerdings muss ich leider sagen, dass mir die Geschichte nicht so gefallen hat. Es ist gut geschrieben, die Charaktere mag ich wieder mal besonders und auch die Spannung kommt defintiv nicht zu kurz, aber insgesamt wirkt es ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Die Geschichte besteht aus zu vielen Elementen, die in meinen Augen nicht so richtig zusammen passen wollen. Es wirkt alles nicht so rund, wie sonst. Vielleicht hat es damit zu tun, dass es diesmal eine "Fortsetzung" ist. Für mich ist die Geschichte vom "Mädchenmaler" abgeschlossen. Ich hätte kein weiteres Buch dazu haben müssen. Und so wirkt es leider etwas gezwungen. 

  Fazit  
Alles im Allem konnte mich Monika Feth hier wieder mit ihrer Kunst überwältigen und zeigt, dass sie zur Autorin geboren wurde. Leider passen die Ereignisse und auch die neuen Charaktere, die ich einzeln zwar super finde, insgesamt nicht zusammen. Nichtsdestotrotz ist "Der Bilderwächter" natürlich ein Muss für jeden Feth-Fan!




Monika  Feth - Der Bilderwächter - Totenvögel
© cbt
Für alle, die es interessiert. Es gibt noch eine Kurzgeschichte, quasi die Vorgeschichte zum Bilderwächter. Ich glaube, es geht um den Zeitraum zwischen "Der Mädchenmaler" und "Der Bilderwächter". Sicher bin ich mir allerdings nicht. Ob man das lesen muss, weiß ich nicht, weil es auch nur sehr wenige Seiten hat und ich persönlich nicht der Fan von solchen zusätzlichen "Kapiteln" bin.  Lasst mir doch gerne eure Meinung dazu in den Kommentaren, wenn ihr "Totenvögel" gelesen habt! 



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