1. Juli 2017

Warum ihr Death Note lesen solltet!


Über die Reihe
Autor: Tsugumi Oba
Originaltitel: Death Note 
Umfang: 12 Ausgaben
Verlag: Shueisha
Magazin: Shonen Jump
Erschienen DE: 28. August 2006
Preis: 6,50€
ISBN: 978 3865806116 


   Inhalt   
Light Yagami, hochintelligent und beliebt, findet eines Tages auf der Straße ein schwarzes unscheinbares Notizbuch. Was für eine böse Macht dahinter steckt, bemerkt er nachdem er das Buch aufhebt und berührt. Dadurch ist es ihm möglich den Shingami Ryuk zu sehen. Ihm gehörte das Buch ursprünglich. Niemand sonst kann Ryuk sehen. Mit ihm an seiner Seite und dem Buch in seinem Besitz entdeckt er die Möglichkeiten, die ihm das Death Note bietet. Zwar gibt es zahlreiche Regeln, die es zu beachten gilt, doch jeder Name der in das Notizbuch niedergeschrieben wird, stirbt nach kurzer Zeit. Light sieht darin die Chance, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Er beschließt unter dem Pseudonym Kira die Kriminellen für ihre Taten büßen zu lassen und schreibt ihre Namen nieder. Doch Mord bleibt Mord, egal für welchen Zweck und so hat Light alias Kira bald die Polizei auf den Fersen. Als Unterstützung beziehen die Behörden den Meisterdetektiv L, dessen Identität vollkommen unbekannt ist., in die Ermittlungen mit ein. Es beginnt ein Katz und Maus Spiel zwischen Kira und L. Es bleibt die Frage, wer wird am Ende siegen. Kann Kira seine Identität weiterhin verbergen und ungesühnt Verbrecher jagen oder wird L ihm auf die Schliche kommen?  

Mangas? .. Sind das nicht diese Bücher, die von Hinten nach vorne und von rechts nach links gelesen werden? Ja genau, damit liegt ihr richtig. Und ich war am Anfang auch eher etwas skeptisch, ob das etwas für mich ist. Nach vielen Empfehlungen in der Twitter-Community, habe ich dann einen Versuch gewagt und bin mit Death Note in die Welt der Manga eingetreten. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. 
Ich hätte im Leben nicht damit gerechnet, dass ein Manga so unfassbar nervenaufreibend sein kann. Bis auf vereinzelte Volumes war diese Reihe konstant spannend und hatte die unterschiedlichsten Höhepunkte, die alle unvorhersehbar waren. Der Autor legt mehrere Fährten und lässt bis zur letzten Sekunde alle möglichen Ausgänge der Handlung offen. Nicht ein einziges Mal konnte ich erahnen, was als nächstes passieren würde. Wie oft ist mir beim Lesen die Kinnlade runtergefallen 
Über 12 Volumes hält er diesen Nervenkitzel aufrecht. Bis zur aller letzten Seite. Und bis zum Ende konnte ich nicht festlegen, auf wessen Seite ich stehe. 
Death Note bietet jedoch nicht nur Spannung, sondern fordert vom Leser auch geistige Beteiligung. Die Bände lassen sich nicht einfach so lesen. Man muss schon sein Köpfchen ein bisschen benutzen, um die ganzen Zusammenhänge und Schlussfolgerungen zu verstehen und bloß nicht den Anschluss zu verlieren. Aber keine Sorge, es ist nicht anstrengend zu lesen, denn die Zeichnungen unterstützen beim Verständnis, weil es eben sofort verbildlicht wird. Da wären wir auch schon bei dem nächsten Pluspunkt für diese Reihe. Es ist ein reines Kunstwerk. Die Abbildungen sind auf den Punkt genau passend zur Geschichte. Die Emotionen und Gedanken kommen extrem gut zur Geltung. Ich war emotional total involviert. Da Death Note mein erster Manga war, kann ich natürlich keine Vergleiche ziehen. Mag sein, dass es noch besser geht, aber ich finde die Zeichnungen gelungen. 
Ebenfalls erwähnen möchte ich die wunderbar ausgearbeiteten individuellen Charaktere in der Geschichte. Von Ryuk dem Todesgott, über L und Kira/ Light, bis zu den Mitarbeitern der Polizei, hat jeder einzelne Charakter eine einzigartige Persönlichkeit. Der Autor hat sich sehr viel Mühe bei der Ausarbeitung gegeben. Es sind die kleinen Details, die die Figuren lebendig werden lassen. 

Abschließend kann ich euch Death Note wirklich nur ans Herz legen. Die Reihe bietet Spannung, eine verstrickte Geschichte, unerwartete Wendungen und tolle Charaktere. Dazu gibt es durch die beeindruckenden Zeichnungen etwas fürs Auge dazu. Die Ausgaben lassen sich schnell lesen und bieten sich super für Zwischendurch an. 
An die Leserichtung muss man sich natürlich gerade als Anfänger erstmal gewöhnen, doch das geht sehr schnell und problemlos. Ich habe die Reihe auf Englisch gelesen und auch das war leicht verständlich, was unter Anderem auch an den gelungenen Abbildungen lag. Von meiner Seite aus gibt es hier eine uneingeschränkte Leseempfehlung. 




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